Chronik.

1964

Gründung des Vereins "Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind Siegburg und Siegkreis" durch Eltern und Angehörige. Hauptziel: Errichtung von Tagesstätten zur Förderung geistig behinderter Menschen ab dem Kindergartenalter.

Chronik Abb11965

Einrichtung mehrerer Kinderbetreuungsgruppen in St. Augustin und Siegburg sowie Inbetriebnahme der Tagesstätte Mondorf für 50 Kinder in der ehemaligen katholischen Grundschule.

1967

Inbetriebnahme einer zweiten Tagesstätte mit 50 Plätzen in der ehemaligen Jugendherberge Leuscheid.

Chronik Abb21968

Einrichtung einer ersten ambulanten Frühförderung.

1969

Einrichtung einer dritten Tagesstätte in Much in der ehemaligen Landwirtschaftsschule.

1972

Übergabe der drei Tagesstätten an den Rhein-Sieg-Kreis als Schulträger für die "Schulen für Geistigbehinderte". Das erste Ziel des Vereins, die schulische Förderung geistig behinderter Kinder und Jugendlicher durchzusetzen, war damit erreicht. Einrichtung einer "Werkstatt für Behinderte" in angemieteten Räumen in Mondorf für 35 behinderte Menschen.

Chronik Abb31974

Fertigstellung des Neubaus der "Werkstatt für Behinderte" in Troisdorf, Lahnstraße, mit 70 Arbeitsplätzen.

1977

Der Name des Vereins wird nach der kommunalen Neugliederung geändert in: "Lebenshilfe für geistig Behinderte im Rhein-Sieg-Kreis rrh. e.V."

Chronik Abb41978

Inbetriebnahme einer WfB-Nebenstelle in angemieteten Räumen der ehemaligen Kreisberufsschule Eitorf mit 70 Plätzen.

1981

Einzug der Frühförderung in angemietete Räume in Sankt Augustin.

1982

Einrichtung einer WfB-Außenstelle in Troisdorf-Spich für 40 behinderte Mitarbeiter.

1983

Erweiterung der WfB-Nebenstelle Eitorf auf 120 Plätze.

Chronik Abb51987

Werkstatt Troisdorf: Wegen der inzwischen auf 85 behinderte Menschen angestiegenen Warteliste wurden zusätzliche Räumlichkeiten angemietet, in denen ein separater Trainingsbereich und eine Sondergruppe für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen eingerichtet wurde.

1988

Inbetriebnahme des II. Bauabschnitts der Werkstatt Troisdorf, Mendener Str. 15, mit nunmehr 240 Arbeitsplätzen, davon 24 im Förderbereich für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen.

1991

Chronik Abb6 Gründung der "Siegtal Werkstätten der Lebenshilfe gemeinnützige GmbH" mit dem Ziel, eine neue Werkstatt in Eitorf zu bauen. Inbetriebnahme des Wohnhauses "Im Erlengrund" mit 41 Plätzen in Sankt Augustin-Mülldorf.

1992

Einzug der Frühförderung in ein eigenes Haus in Sankt Augustin-Mülldorf, Bonner Straße 90.

Chronik Abb71994

Umzug der WfB-Nebenstelle Eitorf in die neu gebaute Werkstatt im Gewerbegebiet "Im Auel" mit 206 Plätzen, davon 42 im Förderbereich für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen.

1995

Umbenennung der "Siegtal Werkstätten" in "Rhein Sieg Werkstätten der Lebenshilfe gemeinnützige GmbH". Alleiniger Gesellschafter ist der Verein Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen im Rhein-Sieg-Kreis rrh.

1996

Bauliche Erweiterung des Frühförderzentrums in Sankt Augustin.

1997

Umzug der Geschäftsstelle des Vereins nach Sankt Augustin-Mülldorf, Jüchstraße 3.

1998

Umzug der Mechanischen Abteilung der Werkstatt Troisdorf in angemietete Räume in Troisdorf-Bergheim, Ampèrestr. 12 (Außenstelle Bergheim I). Inbetriebnahme des Wohnhauses "Webersbitze" in Much mit 35 Plätzen. Erste Ausgabe der eigenen Hauszeitschrift "News-Letter".

1999

Erweiterung des Förderbereichs für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen der Werkstatt Troisdorf von 24 auf 48 Plätze nach umfangreichen Umbauarbeiten in den ehemaligen Räumen der Mechanischen Abteilung.

2000

Inbetriebnahme der Werkstatt Much mit 100 Plätzen, davon 24 im Förderbereich für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen. Inbetriebnahme des II. Bauabschnitts der Werkstatt Eitorf mit 30 weiteren Plätzen sowie Neueinrichtung der Wäscherei/Heißmangel und einer Außenstelle des Frühförderzentrums. Einrichtung einer Außenwohngruppe des Wohnhauses "Im Erlengrund" mit 5 Plätzen in zwei Wohnungen in Sankt Augustin.

2001

Errichtung der Stiftung Lebenshilfe im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis mit Sitz in Sankt Augustin, Jüchstraße 3. Umzug des Förderbereichs für verhaltensauffällig geistig behinderte Menschen von Troisdorf-Spich in angemietete Räume nach Troisdorf-Bergheim, Ampèrestr. 5a (Außenstelle Bergheim II). Einrichtung eines Sensomotorischen Therapiegartens auf dem Gelände des Frühförderzentrums in Sankt Augustin. Bezug des Wohnhauses "Im Tal" in Niederkassel-Rheidt mit 24 Plätzen.

2002

Inbetriebnahme Werkstatt Intec für Menschen mit psychischer Behinderung in angemieteten Räumen in Siegburg, Am Turm 15 – 19.

2004

Einrichtung des "Fachdienstes Unterstütztes Wohnen (UWO)", der zunächst 11 Personen in Much und Sankt Augustin betreut. Werkstatt Eitorf: Umzug der Bereiche Verpackung und Elektromontage in die Räume des Gebäudes auf dem neu erworbenen Grundstück Im Auel 10. Inbetriebnahme der Pulverbeschichtungsanlage (Außenstelle Bergheim III), Ampèrestr. 2 in Troisdorf-Bergheim. Einrichtung einer Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) Troisdorf / Niederkassel / Much in Zusammenarbeit mit der Stellwerk gGmbH im Auftrag des LVR.

2005

Erweiterung des "Fachdienstes Unterstütztes Wohnen" auf 20 Personen sowie Einrichtung eines UWO-Büros in der Geschäftsstelle des Vereins in Sankt Augustin

2006

Eröffnung einer Zweigstelle des Interdisziplinären Frühförderzentrums (IFFZ) in Much.


 

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Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung
im rechtsrheinischen
Rhein-Sieg-Kreis e.V.

Geschäftsstelle
Jüchstr. 3
53757 St. Augustin
Telefon 0 22 41/20 71-0
mail@lebenshilfe-rheinsieg.de

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