Von Dosenrasseln und Röhrenregenstäben

DrosselrasselnAuch in diesem Jahr hatte uns das Haus Marienfeld wieder zur Kunst- Projektwoche eingeladen. Die vom Förderverein Haus Marienfeld gesponserten, jährlich stattfindenden Aktivitäten sind sehr beliebt und finden in der Regel im Fit-Hotel Much statt. Das Thema in diesem Jahr lautete: Wir bauen Musikinstrumente aus selbst gefunden Materialien. Und so ging es zunächst in den Wald, um Stöcke und andere brauchbare Dinge zu suchen. Ergänzt wurde der Fundus durch Farben, Dosen, Blumentöpfe… – auf den ersten Blick wohl kaum Grundmaterialien für den Bau von Musikinstrumenten. Gleichwohl stellten die Teilnehmer aus den Häusern Marienfeld und Webersbitze innerhalb einer Woche ganz individuelle Instrumente her: Dosenrasseln, Blumentopftrommeln und Röhrenregenstäbe. Höhepunkt und Abschluss der Woche bildete ein kleines gemeinsames Konzert mit den neuen Instrumenten. Das gesamte Projekt wurde filmisch dokumentiert von Ingo Fidrich, Bewohner des Hauses Weberbsitze und Mitglied des Videoclubs. Wer Interesse an dem Video hat, kann sich bei Regina Wrobel, Haus Weberbsitze, oder Jutta Mannstein, Haus Marienfeld, melden.

 

 

Förderverein organisiert Ausflug.

Schon fast Tradition und sehr beliebt ist der vom Förderverein Haus Weberbsitze gespendete und organisierte Ausflug. In diesem Jahr ging es bei schönstem Wetter nach Königswinter. Der Tag begann mit einer Schiffstour auf dem Rhein. Anschließend wurden die Teilnehmer mit der Kleinbahn am Schiffanleger abgeholt und durch die Gassen von Königswinter gefahren. „Das war so eng, wir hätten den Leuten im Straßencafe den Kuchen stehlen können“, berichtete ein Teilnehmer. Die Fahrt endete an der Drachenfelsbahn, wo es hieß: Schnell umsteigen und rauf auf den Drachenfels, wo uns eine wunderbare Aussicht erwartete. Auf dem Rückweg wurde noch ein Zwischenstopp zur Stärkung eingelegt: Im Bistro des alten Klosters Much gab es Kaffee und Kuchen. Ein großes Dankeschön an den Förderverein – es war wieder ein toller Tag!

 

 

Spende für Musikprojekt.

September 2010. Es begann mit einem Anruf: „Frau Wrobel, Sie sollen Guildo Horn anrufen! Wohnt er nicht in Much? Wieso ist das eine Kölner Vorwahl? Aha, das ist sein Büro.“ Und so telefonierte ich mit dem Management von Guildo Horn. Uns wurde eine Spende angekündigt. Der Verein zur Förderung von Alten, Behinderten, Kindern und Waisenkindern hatte bei den Schaustellern auf Pützchens Markt mehrere tausend Euro gesammelt, und Guildo Horn wurde gebeten, sich um die Verteilung des Geldes zu kümmern. 1000 Euro soll Haus Webersbitze erhalten.

Musikprojekt„Das Geld soll für ein musikpädagogisches Projekt verwendet werden“, wurde mir mitgeteilt. Zunächst ratlos, was wir da machen könnten, holte ich mir Unterstützung bei unseren Bewohnern und Andreas Ebel, unserem „Hausmusiker“. Das Ergebnis: Im Oktober fand eine Projektwoche statt. Viele Teilnehmer der bisherigen Musikkurse hatten Lieder getextet – aber bisher war nie Zeit und Geld vorhanden, um diese Texte zu vertonen. Jetzt hatten wir endlich die Möglichkeit dazu. Und nicht nur das, es wurde auch noch ein Musikvideo produziert.


 

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Wohnhaus Webersbitze
Webersbitze 3
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